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Ausstellung Jakubowicz

Der Nürnberger Josef Jakubowicz wurde 1925 in Oswiecim (Auschwitz) geboren und überlebte als Jude elf Zwangsarbeits- und Konzentrationslager (u.a. Annaberg, Breslau-Neukirch, Groß-Rosen, Flossenbürg, Mittelbau-Dora, Bergen-Belsen).

Die Ausstellung fasst die Forschungsergebnisse der Nürnberger Sozialwissenschaftlerin Birgit Mair aus mehreren Jahren Recherche und Gesprächen mit dem Holocaust-Überlebenden zusammen.

Sie besteht aus zwölf Tafeln (122 x 84 cm, einfach zu montieren), Filmen, Fotos, einem Lied und Gegenständen aus dem Leben des Zeitzeugen.

Konzeption: Birgit Mair aufgrund ihres Buches "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz - Eine biographische Analyse" (2006, 192 Seiten)
Layout: Ralph Dobratz

Überblick über die 12 Tafeln



Erweiterung der Ausstellung Ende 2010

Bis Ende 2010 soll die Ausstellung um vier Tafeln erweitert werden, die Josef Jakubowicz's Kampf gegen Alt- und Neonazis in der Nachkriegszeit bis heute dokumentieren. Ein Neudruck der Ausstellung ist ebenso in Planung.

Danksagung

Die Ausstellung ist das Produkt vieler engagierter Menschen und Institutionen, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte: Allen voran bei Josef Jakubowicz für die langjährige Zusammenarbeit und für über einhundert Zeitzeugengespräche, die meisten von ihnen geduldig begleitet von Rose Wanninger oder Henry Wanninger.

Die erste Druckfassung, die seit 2007 in mehr als zwanzig Einrichtungen in Nürnberg, Erlangen, Ermreuth und Ulm gezeigt wurde, haben die Stadt Nürnberg (Kulturreferat und Sozialreferat) sowie der Bezirk Mittelfranken finanziert. Auch dafür vielen Dank.

Birgit Mair, Konzeption und Durchführung
 
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